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Lageplan


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Die Sternwarte Höfingen befindet sich im Leonberger Stadtteil Höfingen am oberen Ende der Uhlandstraße.

Damit Sie uns auf Anhieb finden,

  • hier ein Blick mit Google-Earth von oben auf die Sternwarte.
  • planen Sie Ihre Anreise doch einfach mit dem Routenplaner: Wenn Sie in der Uhlandstraße angekommen sind, folgen sie einfach der Uhlandstraße bergauf, die Sternwarte liegt am oberen Ende der Uhlandstraße. Route berechnen Start (Deutschland) Ziel Finden Sie den Weg zur Sternwarte Höfingen Uhlandstraße 71229 Leonberg (Deutschland)


Letzte Änderung am 04.10.2006 durch astroman

Sternwarte Höfingen


Sternwarte Höfingen

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Sternwarte Höfingen

Leider gibt es noch keine Version, die ohne Frames läuft. Wir arbeiten aber daran…

Sternwarte Höfingen

Leider gibt es noch keine Version, die ohne Frames läuft. Wir arbeiten auch nicht mehr daran…

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myspace layouts, myspace codes, glitter graphics März 2010 Der Monat März im ÜberblickDER LAUF DER PLANETEN.MERKUR……. steht am 14. des Monats in oberer Konjunktion zur Sonne und ist daher in diesem Monat erst ab 26. kurz nach 19 Uhr in der Abenddämmerung zu sehen. Am 31. kann man ihn knapp über dem Westhorizont nahe der strahlend hellen Venus finden. VENUS……setzt sich allmählich als Abendstern durch, und wird so hell, daß man ihn am abendliche Westhimmel kaum mehr übersehen kann.Venus verlagert ihre abendlichen Untergänge von 19Uhr02 am 1. März , auf 19 Uhr 45 am 15. , und auf 20 Uhr 34 am Monatsletzten. MARS…….beendet seine Oppositionsperiode und verliert dadurch deutlich an Helligkeit. Am 1. kulminiert Mars um 21 Uhr 58, am 15. um 21 Uhr 01 und am 31. bereits um 20 Uhr 07.Die Untergänge erfolgen entsprechend früher von 6 Uhr 12 am Anfang des Monats auf 4 Uhr 11 am Ende. JUPITER…… stand Ende Februar in Konjunktion mit der Sonne und bleibt daher auch in diesem Monat unsichtbar. SATURN……kommt in der Nacht vom 21.auf 22. in Opposition zur Sonne und ist somit die ganze Nacht hindurch zu beobachten. Durch seine Erdnähe leuchtet er mit maximaler Helligkeit. Sei Aufgang am 1. um 19 Uhr 47 . Am Oppositionstag bereits um 18 Uhr 16 , seine höchste Position im Süden am Himmel erreicht er um 0 Uhr 31, und am Morgen um 6 Uhr 39 geht er unter. Seine Ringöffnung beträgt in der Oppositionsstellung leider nur ca. 3° , das trägt auch zu einer reduzierten Helligkeit bei. Am Abend des 29.3. weist der Vollmond den Weg zum Saturn.DER STERNENHIMMEL.Am Abend steht der uns von den Wintermonaten her vertraute Orion am Südwesthimmel neben den Sternbildern Fuhrmann und Zwillinge. Den hellen Sirius finden wir unterhalb des linken Fußes von Orion,Prokyon ein weiterer sehr heller Stern im Sternbild kleiner Hund steht jetzt im Süden.Bereits gegen Mitternacht erscheinen die Frühlingssternbilder am Nachthimmel. Das zentrale Sternbild des Frühlings ist der Löwe. in der Stunde vor Mitternacht hat er seine höchste Stellung erreicht und beherrscht den Sternenhimmel.In der 2. Nachthälfte gegen 2 Uhr erreicht tief im Süden der helle Stern Spica im Sternbild Jungfrau seine höchste Stellung am Himmel. Der Lauf des Mondes: Am Anfang des Monats kann man den fast vollen Mond im Sternbild Jungfrau finden.Ab dem 17.3. ist die dünne Mondsichel am westlichen Horizont in der Dämmerung zu sehen. In den folgenden Tagen kann man dann die stetig wachsende Mondsichel verfolgen zusammen mit dem Erdschein, der den Rest der Mondscheibe etwas aufhellt durch die von der Erde reflektierten Sonnenstrahlen. Am 20.3. findet man die Mondsichel rund 2° von den Plejaden entfernt. Am Abend des 25.3. passiert der Mond den roten Planeten Mars im Sternbild Krebs. In der Nacht vom 29. auf 30.3. wird wieder der Vollmond erreicht, er steht dann wieder in der Nähe von Saturn. Achtung Sommerzeit! …Am Sonntag dem 28. März wird wieder auf Sommerzeit umgestellt, die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt. PERIODISCHE STERNSCHNUPPENSTRÖME.In der Zeit um Mitternacht sind während des gesamten Monats die VIRGINIDEN zu sehen. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Jungfrau. Die Häufigkeit ist allerdings nicht besonders groß. Das Maximum der Aktivität ist erst Anfang April zu erwarten. 10.07.2009 Letzten Sonntag wurde diese Sonnenflecken Konstellation auf der Sternwarte beobachtet.In der nächsten Zeit werden wir Bilder von Flecken auf der Sonne häufiger sehen, da wir am Anfang eines neuen Zyklus stehen.Die Sternwarte ist am 1. Sonntag des Monats bei gutem Wetter ab 14 Uhr geöffnet. 13.12.2008 Es gibt ein riesiges schwarzes Loch im Zentrum unserer Galaxie der Milchstrasse ! Ein deutsches Team hat jetzt im astrophysikalischen Journal eine Studie über eine 16 jährige Beobachtung von 28 Sternen bei der ESO in Chile mit einem 3,5m und dem 8,2m Very large Telescope (VLT) bestätigt. Das Objekt ist 27000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat die Masse von 4 Millionen Sonnen…… Für den gelegentlichen Himmelsbeobachter sind die Plejaden im Sternbild Stier immer wieder ein eindrucksvoller Anblick. Seine 6 bis 9 Sterne können schon mit dem bloßen Auge erkannt werden . Das Fernglas bringt mindestens weitere mehr als 20 Sterne in das Blickfeld. Die Plejaden haben eine Entfernung von ca. 440 Lichtjahren. Dieser uns am nächsten stehende offene Haufen wird regelmäßig von Planeten und dem Mond passiert. Am späten Nachmittag des 7. Januar 2009 zu Beginn der Dämmerung kann man den Mond dort wieder finden. 21.09.2008 Die IAU hat das Kuipergürtelobjekt 2003 EL61 als fünften Körper in den Rang eines Zwergplaneten erhoben und ihm den Namen Haumea gegeben. Seine Monde haben die Namen Namaka und Hi’iaka bekommen. Die Namen der 5 Zwergplaneten sind: CERES; PLUTO; HAUMEA; MAKEMAKE und ERIS.Der Name Haumea kommt aus der hawaiischen Mythologie.Hi’iaka und Namaka sind Töchter der Fruchtbarkeitsgöttin Haumea, die aus verschiedenen Körperteilen Haumeas entstanden. Die Namen der Monde spielen somit auf ihre vermutete Entstehung als Bruchstücke Haumeas nach der Kollision mit einem anderen Objekt an. 20.05.2008 Das Bild zeigt das europäische Weltraumlabor Columbus, an der internationalen Raumstation ISS. 31.12.2007 Das Bild zeigt den sogenannten Krebsnebel (M1). Er entstand aus der Supernova Explosion eines Sterns, und dehnt sich derzeit mit einer Geschwindigkeit von 1500 km/s aus. Er ist ca. 6300 Lichtjahre von uns entfernt. Das Bild wurde auf der Sternwarte aufgenommen und bearbeitet von Charles Lemaire und Rainer Willkomm.Weitere Bilder kann man unter Bildergalerie ansehen. 17.07.2006 Die neuentdeckten beiden kleineren Begleiter von Pluto erhielten jetzt ihre endgültigen Namen, sie heißen nun “Hydra” und “Nix”. Beide Namen stammen aus der griechischen Mythologie. 28.04.2006 Ein klick auf STERNWARTE zeigt die Lage der Sternwarte in Google Earth . 03.11.2005 Das Weltraumteleskop Hubble hat 2 neue Monde von Pluto entdeckt, 45 und 160 km groß , umkreisen sie den Planeten in 44 000 km Entfernung. Pluto selbst wurde erst 1930, und sein bisher bekannter Mond Charon in 1978 gefunden.Die neuen Monde sind auf dem Bild rot gekennzeichnet. 01……11 HINWEISE AUF PROGRAMME UND ASTRO – INFORMATIONEN VON ALLGEMEINEM INTERESSE: myspace layouts,  
                                                  myspace codes, glitter graphics 01 02 Die Suche nach Sonnenflecken siehe… hier 03 Die Bewölkungskarte der BRD siehe…Wolken Die Wettervorhersage für Amateurastronomen siehe….Vorhersage 04 Die bekannte und schöne Info. über die 9 Planeten des Sonnensystems von Bill Arnett gibt es auch in deutsch. Siehe….9 Planeten 05 Wer einen Blick auf die Sonne werfen will, kann das ohne Augenschutzmaßnahmen an seinem PC im Internet mit einem klick auf SOHO tun.SOHODabei kann man neben der Sonnenaktivität auch Sonnenflecken beobachten. 06 Die folgende Adresse liefert aktuelle Daten zur visuellen Beobachtung der Int.Space Station,dem Space Shuttle,den hellen Leuchtspuren der Iridium- Satelliten,usw.siehe… Sat.Fahrplan Die Koordinaten der Sternwarte, mit Lat.(Breitegrad) 48.8° und Long.(Laengengrad) 9°sind bereits beruecksichtigt. 07 Die aktuelle”sky chart”(Himmelskarte),kann man für unseren Himmel auch direkt abrufen. siehe:…STERNENHIMMEL 08 Jeden Tag ein neues Bild von unserem faszinierenden Universum, kommentiert von professionellen Astronomen.KOSMOS 09 Ein Blick in unser wunderbares Universum, von Astrophotographen aus dem Amateurbereich aus Stuttgart, und Santiago de Chileastromeetingantilhue 10 11 Das Bild zeigt die aktiven Mitglieder des Arbeitskreises der Sternwarte. 10.07.2007

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Literaturhinweise Zum Thema Astronomie als Hobby

Literaturhinweise Zum Thema Astronomie als Hobby

Sie können diese Bücher auch ab 20 EUR Warenwert versandkostenfrei bestellen. neu! Himmelsphotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera. Autor: Stefan Seip. Verlag: Kosmos Verlag.

Sternkalender

KosmosHimmelsjahrSonne, Mond, und Sterne im JahreslaufH. U. KellerKosmos/VerlagAhnerts Kalender für SternfreundeKleines astronomisches JahrbuchThorsten NeckelOliver MontenbruckSterne und WeltraumSonnenberger Jahrbuch für SternfreundeLuthardtHarri Deutsch

Grundkurs

AstronomieGrundkursFriederich GondolatschSiegfried SteinackerOtto ZimmermannNaturwissenschaftlicheReihe von KlettGrundkurs AstronomieR. LermerBayerischer SchulbuchverlagAstrowissenZahlen, Daten, FaktenKellerKosmosCCD-Astrokamera für den Amateur(für fortgschrittene Amateure die sich mit dem Kauf einer ccd-Kamera beschäftigen)WernliBirkheuser

Lexikon

Lexikonder Astronomie (2 Bde.)Spektrum Akademischer VerlagHeidelberg-Berlin-Oxfordabc AstronomieWeigertDausiendva Lexikon der Astronomiedva

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Atlasfür HimmelsbeobachterDer Sternatlas zum Himmelsjahr mit 50 Sternkarten des gesamten Himmels (für Hobbyastronomen)KarkoschkaKosmosSternatlasMarx/PfauJ.A. BarthMondatlasA. Rükl W. DausienHanau

Handbücher

MayersHandbuch WeltallSchaifersBibl. Institut MannheimDer neue KosmosUnsöldSpringer VerlagDer grosse Kosmos HimmelsführerDer nördliche und südliche Sternenhimmel (Naturführer)Ridpath/TirionKosmos

Allgemeine Literatur

Lebenund Sterben der SterneLangerC.H. Beck WissenDie MilchstrasseBurkertC.H. Beck WissenKometenMöhlmannC.H. Beck WissenDie SonneMattigC.H. Beck Wissen100 Milliarden SonnenKippenhahnPiperLicht vom Rande der WeltKippenhahnPiperUnheimliche WeltenKippenhahndtvDer Stern von dem wir lebenKippenhahnDVADas UniversumPlaneten,Sterne,GalaxienVoigtReclamKosmologieGeschichte und Systematik in philosophischer PerspektiveKanitschneiderReclamVon der Erde zu den Planeten. Das Sonnensystem.Volker KastenSpektrum Akademischer Verlag Heidelberg


Das aktuelle Beobachtungswetter…


Das aktuelle Beobachtungswetter…

…. können wir leider nicht vorhersagen, aber machen Sie sich selbst ein Bild davon. Wir bieten deshalb immer die aktuellen Wetterbilder von Meteosat.

  • VIS-Bild: Aktuellstes visuelles Wetterbild Im VIS-Bild wird die Intensität des von Wolken und Erdoberfläche in den sichtbaren Wellenlängen reflektierten Sonnenlichts. Unterschiedliche Graustufen im VIS-Bild sind ein Maß für das Reflexionsvermögen. Dicke Wolken, reflektieren sehr viel Sonnenstrahlung und erscheinen daher im VIS-Bild weiss. Dünne Wolken, z.B. Cirren, reflektieren weniger Sonnenstrahlung und erscheinen im VIS-Bild grau. Land und Wasser haben ein noch geringeres Reflexionsvermögen und erscheinen so im VIS-Bild dunkel, das heisst schwarz bis grau. Dieses Bild ist nur bei Tag verfügbar.
  • IR-Bild: Aktuellstes Infrarot Wetterbild In Diesem Bild werden die Intensitäten der von Wolken und Erdoberfläche ausgesandten Strahlungen im thermalen infraroten Bereich wiedergegeben. Es handelt sich praktisch um eine indirekte Temperaturmessung, wobei gilt: je kälter die Strahlungsquelle, um so heller die Graustufe im IR-Bild. Wegen der Abnahme der Temperatur mit zunehmener Höhe, sind höher liegende Wolken kälter und demnach auf dem IR-Bild heller. Weil die Erde immer im Infraroten abstrahlt, ist dieses Bild auch nachts abrufbar.
  • WV-Bild: Aktuellstes Bild der Wasserdampfverteilung Für dieses Bild misst der Satellit Strahlung bei Wellenlängen zwischen 5.7 und 7.1 mm. Dies ist dies ein Maß für den Wasserdampfgehalt zwischen 5 km und 10 km über der Erde. Je feuchter diese Schicht ist, desto heller, je trockener, desto dunkler erscheint das Bild. Allerdings kann über denWasserdampfgehalt der unter 5 km liegenden Atmosphäre nichts ausgesagt werden.

Letzte Änderung am 23.04.2009

Photogalerie Mahl/Seip

Fotos des Beobachters Stefan Seip

ab August 2000

13.08.2000 Neptun und Triton 01.08.2000 Saturn mit WebCam 01.08.2000 Jupiter mit WebCam 10.09.2000 IC 5146, Kokon-Nebel 10.09.2000 M17, NGC 6618 10.09.2000 NGC 6992, Schleiernebel10.09.2000 M27, Hantelnebel 11.09.2000 M74 (NGC 628) 10.09.2000 M33 (NGC 598) 10.09.2000 NGC 891 10.09.2000 NGC 7009 19.09.2000 M57, Ringnebel 10.09.2000 Jupiter 16.10.2000 M15, Kugelsternhaufen 22.10.2000 M1, Krebsnebel 25.05.2001 M57, Ringnebel 01.01.2002 Jupiter 01.01.2002 Saturn

Aufnahmen seit August 2003 auf www.astromeeting.de


Letzte Änderung am 2009-Mar-18

Das Auge und die astronomische Beobachtung

Das Auge und die astronomische Beobachtung

Das Auflösungsvermögen des Auges

Ein normalsichtiges Auge kann kann leicht die knapp 12′ getrennten Sterne MIZAR und ALKOR im großen Wagen voneinander trennen. Wo liegt die Grenze?

Gute Augen können noch Alpha (Algedi) im Steinbock ( D=6′, m= 3,8 / 4,5 )trennen. Aber nur noch wenige Menschen können 4′ oder 3′ unterscheiden, wie z.B. Alpha (Zuben Elgenubi) in der Waage (D=4′, m= 2,8 / 5,3) oder den berühmten Doppelstern Epsilon in der Leyer (D= 3′, m= 4,3 / 6,3 ). Das Auflösungsvermögen eines Teleskops kann man berechnen.

Die Lichtwellen, die auf die Netzhaut des menschlichen Auges treffen und wahrgenommen werden, liegen im großen Bereich der elektromagnetischen Strahlung bei Wellenlängen etwas unterhalb von 10-6 m. Oder genauer zwischen ca. 400 nm (violett) und 700 nm (rot). 1 nm (Nanometer) entspricht 10-7 cm oder 10-9 m, was früher meist angegebenen wurde als 10 Å (1 Angström = 10-10 m).

Die Formel hierfür lautet:

sin a = 1,22 * lambda / D

lambda WellenlängeD Teleskopöffnunga Winkelabstand in °

Für ein Teleskop von 8 cm Öffnung ergibt sich bei lambda = 700 nm dann ein     a = 6,116*10-4 ° oder 2,2″.

Für ein Teleskop von 15 cm Öffnung erhalten wir     a = 3,262*10-4 ° oder knapp 1,2″

Das Auflösungsvermögen eines Objektives kann man auch ohne großen Rechenaufwand durch die sogenannte Dawes-Formel ermitteln: A=13/D

Hier wird für lambda der gelbe Farbbereich (500 nm) eingesetzt, dann kommt man auf die Konstante 13.

D Öffnung (bzw. Durchmesser des Objektives) in cmA Winkeldistanz zweier Punkte in Bogensekunden

Dämmerung

In der Dämmerung werden Sterne der 1. und 2. Größenklasse sichtbar. Allen voran natürlich Sirius als hellster Stern des Sternenhimmels mit einer Helligkeit von m = -1,4.

Dann andere wie…

SternmArktur im Bootes-0,04Capella im Fuhrmann0,08Rigel und Beteugeuze im Orion0,1 / 0,5Atair im Adler0,77Aldebaran im Stier0,85Spica in der Jungfrau0,98Deneb im Schwan1,25

…um nur die bekanntesten zu nennen.

Die Dämmerung ist auch für die Beobachtung des Mondes der beste Zeitpunkt, da die Einzelheiten der Mondoberfläche deutlicher zu sehen sind als in der Nacht, da man weniger geblendet wird.

Man kann sich einen Sport daraus machen, die schmale Mondsichel baldmöglichst nach Neumond am Himmel ausfindig zu machen. 24 Stunden scheint der kürzeste Zeitpunkt zu sein, obwohl es Beobachter gibt die von 11 Stunden berichten.

Adaption der Augen

Jeder hat es schon erfahren, wenn man von einem hell erleuchteten Zimmer ins nächtliche Dunkel tritt, dauert es einige Zeit, bis sich das Auge an die Dunkelheit angepasst hat. Wenn man die Sterne genau fixiert, sieht man sie nach einigen Minuten immer besser, bis man schließlich bestenfalls Sterne der 3. oder 4. Größe wahrnehmen kann. Um Sterne der 6. Größenklasse mit dem bloßen Auge zu markieren, benötigt man eine längere Anpassungszeit (mind.15 Min.) und exzellente atmosphärische Bedingungen, ohne Streulicht aus nahegelegenen Lichtquellen. Auch der Mond sollte nicht über dem Horizont stehen.

Eine weitere Bedingung ist, dass bei adaptierten Augen der Pupillendurchmesser eine Mindestgrösse von ca. 5-6 mm erreicht. Die Adaption des Auges beruht zum Teil auf einer Erweiterung der Pupille, zum Teil aber auch auf einer echten Adaption der Zapfen, die zentral im gelben Fleck liegen. Wichtiger und von längerer Dauer ist die Anpassung der Stäbchen im periphären Bereich der Netzhaut.

Im periphären Gesichtsfeld werden immer mehr Sterne sichtbar, bis nach einer halben Stunde etwa, auch hier das Maximum erreicht ist. Die Stäbchen sind dann wesentlich empfindlicher als die Zapfen. Die lichtschwächsten sichtbaren Sterne bei erfolgter Adaption sind solche von 6. Größe wie bereits ausgeführt, manche Leute sehen auch noch bis zur 7. Größe. Jeden Stern den man intensiv und direkt anschaut verschwindet. Sterne der 4. Grössenklasse sind dann bereits unsichtbar. Es muss also eine Differenz von ca. 3 Grössenklassen zwischen dem Schwellenwert für den gelben Fleck und den für die periphären Netzhautbereiche bestehen. Dies entspricht einem Faktor 16 in der Lichtstärke. Bei extrem guten Bedingungen und natürlich klarem Wetter, soll es möglich sein, die Venus den ganzen Tag über zu sehen! Mir ist das allerdings noch nicht gelungen.

Willy Mahl 26/02/2003


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Updated: 2009-Mar-15