Kuppelreparatur

Die Schienenführung des Kuppelspalts war nach fast 20 Jahren Nutzung defekt, der Spalt ließ sich nur noch mit Mühe und nicht mehr vollständig öffnen. Die dringend erforderliche Kuppelreparatur wurde am 4. Aug. gegen 17.00 Uhr abgeschlossen. Es war eine äußerst knifflige Angelegenheit, die Herr Stetzler und sein Mitarbeiter mit bewundernswerter Geduld erledigt haben.

Udo Stetzler und Björn Klipstein nach erfolgreichem Abschluss der Reparatur

Wir sind auf Sendung!

Pünktlich zum Anfang August 2011 erhält der Internet-Auftritt der Sternwarte Höfingen sein neues Gesicht. In den nächsten Tagen wird sich diese Seite mit Inhalten und Neuerungen füllen. Weiterlesen

“Unser” erster Trojaner 2010 TK7

Der Kleinkörper 2010 TK7 wurde – nach genauerer Bahnbestimmung – als Trojaner der Erde klassifiziert, “unser” erster (Jupiter hat Tausende davon). Sein Aufenthaltsort schwankt sehr großzügig um den vorauslaufenden Lagrangepunkt L4 der Erde.
Die Entdecker bieten auf Englisch eine Gesamtdarstellung, dort findet man auch

Mysterium der Pioneer Anomalie gelöst

Das Mysterium um die bisher ungeklärte Abbremsung der Raumsonden Pioneer-10 und 11 scheint gelöst zu sein. Neue Berechnungen mit einem sehr detaillierten thermischen Modell der Sonden Weiterlesen

SN2011dh in M51

Rohbild der SN2011dh in M51, aufgenommen am 2011-06-26/27 mit Canon EOS350D bei ISO 800, Belichtungszeit 5 min, fokal am RC, ohne Nachführung, Ausschnitt 23′ x 15 ‘

SN2011dh in M51

Venustransit 2012 – vorbereitende Aktivitäten

Vorbereitungen zur Beobachtung des Venustransits vor der Sonne am 5./6. Juni 2012 haben begonnen: transitofvenus.nl

Die aktuellen Newsletters dieser Gruppe findet man hier.

Verlauf der Mondfinsternis am 15. Juni

Sondertermin am Mittwoch, 15. Juni 2011: Totale Mondfinsternis.
Die Sternwarte Höfingen ist bei klarem Wetter ab 21 Uhr geöffnet.

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Aktive Sonne

Die Sonnenaktivität hat zugenommen, am Sonntag, 5. Juni 2011 waren hohe Protuberanzen am Sonnenrand zu sehen. [Foto: Rainer Willkomm]

Dunkle Materie und Dunkle Energie

Dunkle Materie: Die Bewegung der Sterne in unserer Milchstraße, die Bewegung einzelner Galaxien in Galaxienhaufen, das Verhalten von Wasserstoffgas in Galaxienhaufen und die Existenz und das Ausmaß von Gravitationslinsen (das bedeutet die Lichtablenkung des Lichts von Hintergrundgalaxien durch die Schwerkraft im Vordergrund stehender Galaxienhaufen, die zu Mehrfachabbildungen und Verzerrungen der Hintergrundgalaxien führen, analog zur Wirkung einer optischen Linse) lassen sich durch die gravitative Wirkung der sichtbaren Himmelskörper allein nicht erklären. Mehrere voneinander unabhängige Bestimmungsmethoden haben – schon seit den 1930-iger Jahren – gezeigt, dass die Masse der nichtleuchtenden Materie in Galaxien um das Zehnfache und in Galaxienhaufen um das Fünfzigfache größer sein muss als die Masse der leuchtenden Materie.

Weil diese Materie zwar eine Schwerkraftwirkung besitzt, aber nicht leuchtet, spricht man von Dunkler Materie.

Diese Dunkle Materie besteht zumindest teilweise aus normaler Materie (z.B. Protonen, Neutronen, Elektronen, Gas, Staub, Planeten, braune Zwerge). Alle bisherigen Beobachtungen zeigen aber, dass deren Masse bei weitem nicht ausreicht, die beschriebenen gravitativen Wirkungen zu erklären; vielmehr scheint es sich dabei um Teilchen zu handeln, die bisher – abgesehen von ihrer Schwerkraftwirkung – nicht nachweisbar sind, weil sie mit der normalen Materie nicht in Wechselwirkung treten. Sie werden deshalb als WIMPs (weakly interacting massiv particles = schwach wechselwirkende massereiche Teilchen) bezeichnet.

Ganz wichtig: obwohl die Existenz der Dunklen Materie derzeit unstrittig ist, ist die Natur dieser Teilchen nicht bekannt und auch ihre Existenz ist nach wie vor hypothetisch!

Die Schwerkraft der Dunklen Materie ist die wichtigste Kraft, die die Strukturen des Universums zusammenhält und ist die Ursache dafür, dass sich Galaxien und Galaxienhaufen überhaupt gebildet haben.